Schwimmen im Wöhrsee bei 14 Grad

Stand 03.05.2019, 00:17 Uhr

Robert Mayer und Andreas Moosbauer von der Wasserwacht überreichten Bürgermeister Hans Steindl die Jubliäumstorte.
Zum offiziellen Auftakt in die Badesaison sprangen die jungen Wasserwachtler und weitere Wöhrseefreunde ins Wasser, das mit 14 Grad heuer noch deutlich kälter war als im vergangenen Jahr. −Fotos: Kaiser
Zum offiziellen Auftakt in die Badesaison sprangen die jungen Wasserwachtler und weitere Wöhrseefreunde ins Wasser, das mit 14 Grad heuer noch deutlich kälter war als im vergangenen Jahr. −Fotos: Kaiser

Burghausen. Nach einigen trüben und kalten Tagen drehte gerade richtig zum 1. Mai das Wetter. Wunderbar wärmende Sonnenstrahlen kamen vom Himmel. Schon früh am Morgen genossen die ersten Burghauser ihr Wöhrsee-Sonnenbad. Im Gegensatz zum letzten Jahr zeigte das Thermometer im Wasser diesmal nur erfrischende 14 und nicht wie im letzten Superbadejahr schon 18 Grad an. Bürgermeister Hans Steindl freute sich sichtlich auf das Anschwimmen und meinte: „Letztes Jahr war schon gewaltig. Da kamen insgesamt 560000 Badegäste in unsere Bäder. Solche Zahlen hatte das Westbad in München.“ Alleine 130000 Badende genossen den Supersommer 2018 am Wöhrsee.

Den Auftakt zur Badesaison bildete das traditionelle Anschwimmen der Wasserwacht mit dem Bürgermeister. Mehr als 100 Gäste erfreuten sich am jazzigen Auftakt durch die Oiweiumhoibeeife-Jazzband. Sie wärmte die Burghauser durch beschwingte Musik im Eingangsbereich auf.

Die Wasserwachtler hatten sich schon vorher auf ein besonderes Jubiläum vorbereitet. Eine große quadratische Torte war mit einer Gratulation für den Bürgermeister verziert. Das Team gratulierte ihm zum 30. Wöhrsee-Anschwimmen. Hans Steindl ließ den Kuchen nach dem Testen des ersten Wöhrseewassers auf der Kioskterrasse an alle Gäste verteilen. In seinen Grußworten erinnerte er an die verschollene Ente Gerti. Das weiße Maskottchen ist seit Wochen abgängig. „Vielleicht hat sie sich ja verliebt“, mutmaßte Steindl. Diese Worte zauberten dann vielen ein Schmunzeln auf die Lippen.

Auch die Stand-Up-Paddler gehören nun zum See.
Auch die Stand-Up-Paddler gehören nun zum See.

Bürgernah wie der bald 70-Jährige nun einmal ist, vertrieb er zum Abschluss seiner Rede gleich sämtliche Ängste und Sorgen mancher Burghauser, die glauben, dass es ohne Steindl kein Anschwimmen mehr geben werde: „Ich bin ja noch bis zum 30. April nächsten Jahres im Amt. Deshalb werden wir diese Sache auf den 15. April nach vorne verlegen. Wir Burghauser sind ja flexibel mit den Öffnungszeiten des Wöhrsees.“ Anschließend sprang Steindl mit vielen jungen Wasserwachtlern und Bürgern in den See. Es ging vom Sprungturm bis zur Klause und wieder zurück. Neben der Jubiläumstorte spendierte die Stadt den Gästen auf der Kioskterrasse auch Leberkäs mit Kartoffelsalat.

  pnp – uli

 

Schwan und Mensch genossen scheinbar gleichermaßen den Auftakt zur Badesaison, dem Schwan wird es auch nie zu kalt.


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